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"Nach dem Sturm" heißt die programmatische Ausstellung von Uli Reuhl in der Galerie Thomas Hühsam, Frankfurter Str. 61. Die Schau präsentiert seine aktuellen "Reuhlografien", die er in einem zur Perfektion gebrachten Ätzverfahren auf flache Kunststoffschaumblöcke aufbringt und in mehreren Schichten bemalt. Nach einem Sturm ist alles durcheinander. Chaos ist der neue Zustand, der Blickwinkel des Menschen sucht Versatzstücke der sichtbaren Welt aus der Zeit vor dem Sturm. Ein Versuch, die Fragmente zu rekonstruieren, misslingt. Reuhl setzt die Betrachtenden an die Schwelle der Wahrnehmung. Er zeigt uns unsere Unfähigkeit, die Welt in all ihren Einzelheiten zu überblicken und ruft uns ins Gedächtnis, dass wir, die wir die ideale Landschaft sehen wollen, kaum in der Lage sind, das wahrzunehmen, was sich vor unseren Augen befindet.
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