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1964 geboren in Karlsruhe
1988 - 1994 Studium der freien Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1993 - 1994 Meisterschüler bei Professor Gerd van Dülmen
1996 Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg
1999 - 2000 Professurteilvertretung für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
Vertreten in folgenden öffentlichen Sammlungen:
- Sammlung Deutsche Bank - Sammlung Würth - Städtische Galerie Karlsruhe - Kunsthalle Karlsruhe
Einzelausstellungen
1994 Galerie Margit Haupt, Karlsruhe
1995 Kunstverein Rastatt
1997 Galerie Margit Haupt, Karlsruhe
1999 Galerie Welker, Mannheim
2000 Kunstverein Schwetzingen, Galerie Magit Haupt, Karlsruhe
2002 Kunstverein Bretten
2003 Galerie Clasing, Münster Galerie Margit Haupt, Karlsruhe
2007 art Karlsruhe, One-Artist-Show, Galerie Supper (Katalog) Galerie Schageshof, Willich-Anrath (Katalog) Galerie Supper, Karlsruhe (Katalog)
Gruppenausstellungen (Auswahl)
1992 "Knitt-Brett-Sulz", Region Kraichgau (Katalog)
1997 Kunstpreis Miltenberg (Katalog)
1999 13. Nationale der Zeichnung, Ausburg (Katalog)
2002 "50/6000" Regierungspräsidium Karlsruhe Kunstvereine Neckar-Odenwald, Mosbach und Schloss Schwetzingen
2004 Kunsthalle Karlsruhe (Katalog) Albert-Haueisen-Kunstpreis, Gemersheim
2006 Gesellschaft der Freunde Junger Kunst e.V., Baden-Baden Galerie Supper, Karlsruhe
Andreas Lau wirft durch seine künstlerische Praxis Fragen auf. “Was kann ich wissen?“ ist eine der großen Grundfragen der Philosophie; “Was sehe ich wirklich“ ist die konkret künstlerische Thematik, mit der Lau uns auf oft verblüffend spielerische Art konfrontiert. In seiner Serie " Initialen", in der er Mediale-Porträts erst zeichnet und danach überarbeitet mit Schichten und Strukturen, die das jeweilige Abbild aus den Massenmedien bis zur Unkenntlichkeit entfremden. Dekonstruktion.
Die Rekonstruktion und das Nachdenken über ebendiese überläßt er uns BetrachterInnen; dankenswerterweise – eine Sehschule, die durchaus lustvoll ist. Man muß schon jeweils genau hinschauen, muß den Abstand zum Bild variieren um jeweils mehr oder weniger zu erkennen. Lau zwingt uns, genau hinzuschauen und zeigt, daß wir gerne das sehen, das entdecken, was wir entdecken wollen - das, was wir schon kennen.
So ist Kunst auf intelligente Weise politisch: indem sie unsere Wahrnehmung analysiert und thematisiert, in Frage stellt, was uns klar scheint.
Wir warnen daher vor Andreas Lau und wünschen erfrischende Inspiration beim Erleben seiner Kunst.
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